Liebe Kolleg*innen,

    ein flächendeckender Tarifvertrag zu Mindestbedingungen in der Altenpflege hätte für abertausende Kolleg*innen bis zu 25% höhere Löhne gebracht. Die Arbeitgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK) der Caritas hat den Antrag auf Erstreckung abgelehnt, die ARK der Diakonie hat daraufhin gar nicht mehr abgestimmt und damit dem wichtigen Projekt ebenfalls die Unterstützung verweigert. Der Weg zu einem flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege ist damit vorerst verbaut.
    Menschen, die wie wir nicht verstehen können, dass ausgerechnet die Caritas und Diakonie einem allgemeinverbindlichen Tarifvertrag in der Altenpflege die Unterstützung verweigern und damit letztendlich verantworten, dass hunderttausende Pflegepersonen weiterhin mies bezahlt werden, haben eine Petition auf den Weg gebracht. Sie fordern, dass die Arbeitsrechtlichen Kommissionen der Caritas und der Diakonie ihre Haltung überdenken sollen. Sie müssen das Thema erneut auf die Tagesordnung setzen und dem Antrag auf Erstreckung des Tarifvertrages über Mindestbedingungen in der Altenpflege doch noch zustimmen.
    Wenn ihr dieses Anliegen unterstützt, dann unterzeichnet die Petition und leitet sie an eure Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunde und Verwandten weiter.
    Hier geht es direkt zur Petition bei Campact:
    Teilnehmen - Caritas: Faire Pflegelöhne jetzt! - Campact

    Solidarische Grüße
    Meike Jäger
    ver.di - Landesbezirksfachbereichsleitung
    FB 03 - Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    Der Arbeitskreis erörtert Ungewissheiten über Leistungsangebote in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung. Aus "wirtschaftlichen" Gründen werden Leistungseinschränkungen und Nachteile befürchtet oder schon empfunden. Von ver.di und anderen Gewerkschaften werden deutliche politische Akzente für ein leistungsfähiges Gesundheitswesen und entsprechend ausgestaltete Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten in den Krankenhäusern, Pflegeheimen und allen weiteren Einrichtungen erwartet.

    Die Mitglieder dieses Arbeitskreises haben sich im Hinblick auf ihre weitere Arbeit den KOALITIONSVERTRAG 2018 angeschaut. In dieser pdf-Datei zum Koalitionsvertrag 2018 (vorbereitet von Dieter Marzahn) sind all jene Passagen rot markiert, auf die besonders ein Augenmerk zu richten ist.
    Besprechungen:
    Die Treffen des AK Gesundheit und Pflege finden in der Regel im ver.di-Haus Köpenicker Str.30, 10179 Berlin-Raum 1.12, von 10:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr statt, Immer den 3. Donnerstag im Monat.

    Das Recht auf Pflegeberatung besteht seit dem 01. Januar 2009. Während das Bundesgesundheitsministerium im Vorfeld der Pflegereform in jedem Bundesland Pflegestützpunkte errichten wollte, wehrten sich die einzelnen Bundesländer und pochten auf ihre eigene Entscheidungshoheit.

    Pflegeportal und Pflegestützpunkte in Berlin
    In Berlin werden wohnortnah Anlaufstellen geschaffen bzw. sind bereits geschaffen worden. Aufgabe der Pflegestützpunkte ist es, alle pflegebedürftige Menschen sowie deren Angehörige umfassend, unabhängig und unentgeltlich zu allen Fragen rund um die Pflege zu beraten. Informationen und eine Übersicht des Landes Berlin zur Pflegeberatung mit den Pflegestützpunkte in den Bezirken finden Sie auf der Internet-Seite des Berliner Senats. Bei den Krankenkasse gibt es auch Informationen zur Pflege die Ihnen weiterhelfen können.
    Weitere Informationen grundsätzlicher Art finden Sie auf den Internetseiten des BMG für Gesundheit und ein Video der Experten Anhörung im Bundestag..

     

    
    

    ver.di Kampagnen